Archiv für 2011


Müde bin ich, geh zur Ruh

28. September 2011 - 11:34 Uhr

Norbert Bach und ich haben ein neues Projekt ins Leben gerufen: Müde bin ich, geh zur Ruh.

Unser Anliegen: wir möchten etwas für Eltern tun, die ein Baby verloren haben oder die wissen, dass ihr Baby bald sterben wird.

Das möchten wir in Form von Erinnerungsfotos und Gesprächsbegleitung tun.

Das Fotografieren eines toten Kindes zur Erinnerung ist in den USA ganz üblich. Hier in Deutschland ist dieser Gedanke noch eher ungewohnt. Das kann daran liegen, dass der Tod bei uns ein Tabuthema ist, das in unserer Gesellschaft möglichst weit in den Hintergrund gedrängt wird.

Eltern, die gerade ihr Baby verloren haben, stehen aber mitten in der harten Realität. Da gibt es nichts zu verdrängen. Sie müssen mit der schrecklichen Tatsache zurechtkommen, dass ihr sehnlichst erwartetes Kind zu früh kam und nicht lebensfähig ist, still geboren wurde oder mit einer Krankheit, die ihm nur eine sehr kurze Zeitspanne zum Leben lässt…

Mehr dazu auf der Webseite.

 

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Yoga-Workshops mit Dipali Rittchen

23. September 2011 - 12:09 Uhr

Meine Yogalehrerin Dipali Rittchen gibt Yoga-Workshops in meiner Praxis.

Termine sind jeweils Samstag, den

01. Oktober

15. Oktober

19. Oktober

10. Dezember

Zeit: 15.00 – 18.00

Kosten: 45,00 Euro pro Person und Workshop

Die Workshops sind in sich abgeschlossene Einzeltermine, können aber natürlich zur Vertiefung gerne mehrfach besucht werden.

Anmeldung bei mir unter post@nicoleborheier.de oder Telefon 06241 – 855 80 69

Webseite Dipali Rittchen: www.dipali-yoga.de

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Barfuß 21 x 21

16. August 2011 - 20:40 Uhr

Am 30. Juli feierte das Cowo21 in Darmstadt Geburtstag und veranstaltete eine Pecha Kucha Night – eine Nacht der kurz-knackigen Powerpoint-Präsentationen.

Ich bin kurzfristig mit einem Vortrag über meine Barfußschule dazugestoßen. Es war ein sehr lustiger und spannender Abend. Die Veranstalter haben die Vorträge aufgezeichnet und bei YouTube eingestellt. Nicht wundern, Ton und Film laufen noch nicht ganz parallel, das wird noch korrigiert. Dass ich anfangs nach rechts oder links laufe, liegt daran, dass die Filmer mich dirigierten, bis die Kamera mich richtig erfasst hatte.

Wir hatten an dem Abend eine Menge zu lachen und leckeres Essen gab es auch (ich kann leckerem Blechkuchen nicht widerstehen).

Pecha Kucha bedeutet so viel wie “Wortgetümmel” und ist eine wunderbare Erfindung gegen endlose Powerpoint-Präsentationen. Eine Pecha Kucha-Präsentation hat nämlich genau 20 Folien, die jeweils 20 Sekunden lang gezeigt werden. In dieser Zeit muss der Vortragende seine Informationen unterbringen – sechs Minuten, 40 Sekunden. Ein wirksames Mittel gegen “Death by Powerpoint”.

Da das Cowo21 aber eine 21 im Namen hat, durften wir ausnahmsweise 21 Folien mit 21 Sekunden Dauer laufen lassen.

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Barfußspaß beim Herrnsheimer Weinsommer

3. August 2011 - 11:34 Uhr

Am Sonntag, den 7. August endet der Herrnsheimer Weinsommer mit einem Genießertag im Schlosspark.

Ich werde meine Barfußschule und Praxis vorstellen und dazu kostenlos über den Tag verteilt mehrere Barfuß-Events anbieten. Zwischen den Bäumen wird meine slackline (= Spanngurt) gespannt sein. Sie darf mit und ohne Schuhe benutzt werden – gerne auch abwechselnd, denn der  Unterschied ist für die Füße sehr spannend.

Sie sind herzlich eingeladen – mein grün-weiß gestreifter Pavillon steht gegenüber dem Schloss auf der anderen Wiesenseite, bei der Amorgrotte. Schauen Sie vorbei und genießen Sie dabei ein Glas Wein von einem der sechs Herrnsheimer Winzer.

Herzlich

Ihre Nicole Borheier

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Vormittagsangebot an Räumesucher: Schloss Herrnsheim

18. Juli 2011 - 13:22 Uhr

Derzeit kann ich meine Praxis im Schloß Herrnsheim erst ab mittags nutzen, da ich beruflich noch anderweitig gebunden bin.

Das ist schade für die wunderschönen Räume in diesem großartigen Ambiente des Schlosses und des englischen Landschaftsparks.

Daher habe ich mich entschlossen, die Praxis (Behandlungsraum, Seminarraum, Teeküche) vormittags  zur Nutzung anzubieten.

Vorstellen kann ich mir:  Massage, Yoga, Hypnose, Unterricht im Seminarraum – lassen Sie mich wissen, was Sie anbieten möchten.

Die Räume sind Montag bis Freitag bis 13 Uhr frei, Samstags nach Absprache – ich habe Samstags häufig Kurse und der Seminarraum wird gerne Samstag bis Sonntag von Firmen gebucht.

Sie können die Räume hier sehen: Praxis-Innenansichten

Kontakt:

Nicole Borheier

post@nicoleborheier.de

Telefon: 06241 – 385 10 85

Herrnsheimer Hauptstr. 1a

67550 Worms

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Die Zukunft des Heilpraktikerberufes in der EU

12. Juli 2011 - 11:24 Uhr

Vor ein paar Tagen hatte ich die vielen verschiedenen Heilpraktikerverbände angeschrieben und nachgefragt, wie es mit dem Heilpraktikerberuf in der Zukunft der EU aussieht. Der Grund für meine Anfrage ist ein persönlicher – langfristig möchten wir irgendwann mal nach Spanien oder Italien ziehen und ich würde dort meinen Beruf gerne weiter ausüben. Heilpraktiker werden ja zum Glück nicht mit 65 in Rente geschickt und ich fange gerade erst an mit meinem Traumberuf, da möchte ich nicht schon in 15 Jahren wieder aufhören müssen.

Dieter Siewertsen vom Verband Freie Heilpraktiker e.V. schrieb mir dazu:

Sehr geehrte Frau Borheier,

die EU-Gremien haben keine Kompetenz, in die nationale Gesundheitsgesetzgebung einzugreifen. Alle EU-Staaten haben bei der Abfassung der EU-Verträge darauf geachtet, daß ihnen diese Regelungshoheit nicht genommen werden kann. Aus diesem Grund sind alle Initiativen für oder gegen Heilpraktiker nicht über die EU regelbar, sondern könnten nur im einzelstaatlichen Verfahren über die jeweilige nationale Gesetzgebung erfolgen.

Die Heilpraktikerverbände sind mit dieser Situation durchaus zufrieden. Das Klima für die Schaffung eines zweiten Heilkundeberufes neben den Ärzten ist in den meisten EU-Staaten schlecht bis sehr schlecht. Die anderen Staaten können aber durch die Vertragssituation unser Privileg in Deutschland nicht abschaffen.

Eine Verlagerung der Gesundheitskompetenz auf die EU-Gremien würde in der Folge sehr schnell bedeuten, daß es uns Heilpraktiker in Deutschland so nicht mehr geben wird.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Siewertsen

Vorsitzender Freie Heilpraktiker e.V.

Danke schön nochmal, Herr Siewertsen!

Das ist einerseits sehr schade, denn damit werde ich im Ausland weiterhin nicht als Heilpraktikerin arbeiten können. Andererseits sehe ich die Problematik, dass die Bestimmungen – die für HPs eh schon sehr begrenzend sind – mit einer EU-Erweiterung sehr verwässert würden.

Also, schauen wir einfach mal, wie es in 15 Jahren aussieht, wenn der Herr Prinz und ich das offizielle Rentenalter erreicht haben. Bis dahin wird fröhlich hier weitergewerkelt.

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Barfuß mit der Maus

2. Juni 2011 - 19:42 Uhr

Am Sonntag, den 10. Juli mache ich beim Aktionstag “Türen auf!” des WDR / Sendung mit der Maus mit.

Ich öffne meine Barfußschule für MausFans ab sechs Jahren. Um 11.00, 13.00 und 15.00 erkläre ich, was eine Barfußschule ist, was man da macht und führe die Kinder durch eine Stunde Barfußabenteuer mit Schatzsuche und spannenden Erfahrungen.

Es können sich pro Gruppe bis zu sechs MausFans in Begleitung eines Erwachsenen anmelden.

Ich freue mich sehr darauf, das wird interessant – ich hatte ja bereits Kinder-Barfußtage geplant und nun kommt die Gelegenheit in so einem großartigen Rahmen. Ich bin selbst MausFan der ersten Stunde, seit Anfang der 70er Jahre, und liebe sie immer noch sehr.

Hat jemand Lust, mir an diesem Tag mit der Organisation zu helfen?

—- Aktualisierung 15. Juni: es sind nur noch wenige Plätze frei!

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Des isch doch ganz easy, Babe: Die Leber

26. Mai 2011 - 21:37 Uhr

Die Leber ist für mich das faszinierendste Organ in unserem Körper. Sie ist so unglaublich vielseitig. Vor zwei Tagen hielt ich einen Vortrag über Anatomie für die energetische Praxis* und bekam danach das Kompliment: “Ihr Vortrag war spannend und hat mir viel gebracht, aber am schönsten fand ich, wie begeistert Sie über die Leber gesprochen haben. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand eine Leber “cool” nennt.”

Mir war das gar nicht aufgefallen, aber es ist so: ich finde die Leber einfach cool. Jedes unserer Organe, der ganze Körper, ist ein Wunderwerk, aber die Leber ist für mich das spannendste, komplexeste – und, ehrlich gesagt, das unverständlichste Organ. Weil: jede Menge Chemie findet da statt. Und ich hatte in Chemie eine fette Fünf, die mich bis zum Schulabschluss begleitet hat.

Irgendwann in der zehnten Klasse bekamen wir einen neuen Mitschüler. Maurus war Schwabe reinsten Wassers, und da er neben mir saß, packte ihn schnell das Mitleid, als er meinen hilflosen Gesichtsausdruck im Chemieunterricht sah. Milde schüttelte er den Kopf und zückte den Kuli.

“Des isch doch ganz easy, Babe”, sagte er, mit der Engelsgeduld eines liebenden Vaters gegenüber seinem leicht zurückgebliebenen Kind. “Schau, des isch so.” Und unter seiner blauen Kulimine entstanden faszinierende Bilder von chemischen Verbindungen, die mich zwar bis  in meine Träume, aber leider nicht in die nächste Klassenarbeit begleiteten. Und so prangt auf meinem Schulabschlusszeugnis der 10. Klasse eine wunderschöne Fünf im Fach Chemie. (Im Abi, das ich Jahre später nachholte, gab es das Fach zum Glück nicht, da musste ich nur noch mit Mathe kämpfen.)

Die Leber ist das wichtigste Stoffwechselorgan unseres Körpers.



Sie filtert Schadstoffe aus dem Blut, wie Medikamente und Alkohol oder sonstige Gifte, die wir zu uns nehmen. Sie erhält den Zuckerspiegel im Blut – Zuckermangel kann schnell Schäden an den Gehirnzellen verursachen. Sie reguliert den Stoffwechsel von Spurenelementen und Vitaminen. Sie bildet in der Schwangerschaft das Blut des Fötus, sorgt dafür, dass bei Verletzungen unser Blut gerinnt und bildet Gallenflüssigkeit, die sie in der Gallenblase speichert, bis der Darm sie zur Verdauung braucht. Und das ist nur ein kleiner Teil der Aufgaben, die sie tagtäglich und Nacht für Nacht ununterbrochen erfüllt.

Ein unglaublich vielseitiger Job, oder? Aber am spannendsten finde ich: die Leber kann sich selbst regenerieren. Wenn nicht mehr als die Hälfte ihrer Masse beschädigt wird, wächst sie nach. Das kann kein anderes Organ. Das finde ich großartig.

Es macht mir Spaß und Freude, das alles in meiner Heilpraktiker-Ausbildung zu lernen. Trotzdem bleibt der biochemische Anteil für mich… abstrakt. “Die Leber bildet das Speicherkohlenhydrat Glykogen aus glukoplastischen Aminosäuren oder durch Abbau von Kohlenhydraten.” Verstehen Sie, was ich meine? Klar, ich kann das heute besser verstehen als damals in der Schule, aber… des isch doch ganz easy, Babe?
Ja nee, is klar.

Trotzdem oder gerade deswegen: die Leber ist großartig! Es steckt das Wort “Lebe” darin. Wie im Englischen, da heißt sie “Liver” und das Wort “live”, lebe, ist darin enthalten. Sie ist schwer zu erfassen, aber: sie ist toll.

(Für Raimund)

*Mein Buch zum Thema Anatomie für die energetische Praxis erscheint im Herbst 2011.

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Die nächsten Kurse in meiner Praxis

18. Mai 2011 - 11:58 Uhr

 

Wirbelsäulenbegradigung

Kursleiterin: Nicole Borheier

Termin: Donnerstag, 26. Mai

Zeit: 16.00  – 21.00

Gebühr: 155,00 Euro inkl. Schulungsmappe und Snacks

 

Reiki 1. Grad

Kursleiterin: Nicole Borheier

Termin: Sonntag, 29. Mai

Zeit: 11.00 – 17.00

Gebühr: 230,00 Euro (inkl. Schulungsmappe und Verpflegung)

 

Qi Gong für Anfänger

Kursleiter: Wolfgang Jährling, Bensheim

7 Abende, Gebühr: 65,00 Euro

Termine: jeweils Donnerstag,

7. Juli – 14. Juli – 21. Juli –  28. Juli – 11. August – 18. August – 25. August

Zeit: 19.00 – 20.15

 

Malen für die Seele (keine Vorkenntnisse erforderlich)

Kursleiterin: Sabine Feickert, Heuchelheim

Termin: Samstag, 25. Juni

Gebühr: 25,00 Euro

Zeit: 11.00 – 13.00

(Bei Buchung beider Kurse – Malen und Zeit für mich – gibt es einen Nachlass, Sie zahlen nur 70,00 Euro.)

 

Zeit für mich – Entspannung und Bewegung pur für Frauen

Kursleiterin: Sandra Jantzer, Bad Dürkheim

Termin: Samstag, 25. Juni

Gebühr: 50,00

Zeit: 14.00 – 18.00

(Bei Buchung beider Kurse – Malen und Zeit für mich – ist die Gebühr insgesamt 70,00 Euro.)

 

Anmeldung bei Nicole Borheier, Praxis für alternative Heilweisen im Schloss Herrnsheim

Tel: 06241 – 385 10 85 oder per mail: post@nicoleborheier.de

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Barfußwandern in Österreich: ich bilde aus

16. Mai 2011 - 09:00 Uhr

Im Juni halte ich einen Barfußwanderkurs in Österreich, im Nationalpark Nockberge (von den Einheimischen liebevoll Nocky Mountains genannt).

Die Ranger dort wollen ab Sommer auch Barfußwanderungen anbieten und haben angefragt, ob ich sie ausbilden würde. Natürlich habe ich gerne zugesagt – die Aufgabe ist vielseitig und der “Unterrichtsraum” fantastisch schön.

Der Park will zwei unterschiedliche Wanderungen anbieten, eine für Familien und eine nur für Erwachsene.

Wir werden auch den Theorieteil draußen abwickeln, trockenes Wetter vorausgesetzt. Die Natur ist einfach zu schön, um die Zeit im Seminarraum abzusitzen.

Norbert Bach wird den Tag fotografisch begleiten, ich berichte dann hier, was wir erlebt haben.

(Fotos: Nationalpark Nockberge)

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