23. März 2011 - 09:08 Uhr
Dr. Rainer Mutschler vom Centrum für Integrative Medizin (CfI) in Speyer informiert Sie in diesem Artikel über die Makuladegeneration. Diese Augenkrankheit befällt den Punkt des schärfsten Sehens im Auge, die so genannte Makula. Informationen darüber finden Sie hier bei Wikipedia.
Zu diesem Thema gibt es am Donnerstag, den 24. März 2011, einen Vortrag in Schwetzingen, Palais Hirsch, um 19.30 h.
Verzehr von Omega 3 Fettsäuren schützt Frauen vor der altersbedingten Makuladegeneration (AMD)
Der regelmäßige Verzehr von Omega-3-reichem Fisch ist mit einem deutlich reduzierten Risiko der Entstehung einer altersbedingten Makula-Degeneration bei Frauen verbunden. Dieses Statement geht aus der neuen Studie hervor, die in der Juni Ausgabe von Archives of Ophthalmology erschienen wird.
Die Studie basiert auf Daten von 38,022 Frauen, erhoben und ausgewertet von einem Team um William G. Christen, Brigham, Women’s Hospital und Harvard Medical School, Boston, Massachusetts.
Die Frauen, die an der Studie teilgenommen haben wiesen zum Beginn der Studie keine AMD auf und wurden von den Forschern 10 Jahre beobachtet in Hinblick auf die Augengesundheit. Während der Studie wurde auf den Zusammenhang zwischen Essgewohnheiten (Verzehr von Omega-3 und Omega-6 Fetten) und der Tendenz der Entwicklung der AMD fokussiert.
Erster Befund:
Die Studie ergab, dass die Frauen, deren Diät reich an Omega-3-Fetten in Form von Docosahexaensäure (DHA) war, ein um 38% niedrigeres Risiko an der AMD zu erkranken aufwiesen verglichen mit den Frauen, deren Nahrung DHA-arm war. Gleiche Ergebnisse galten für den Verzehr von Omega-3-Fetten EPA, die sich auch als eine Schutzmaßnahme gegen auf AMD entpuppt hat.
Zweiter Befund:
Außerdem hat die Studie ergeben, dass die Frauen, die mindestens 1 Mal in der Woche Fisch aßen, mit einem um 42% niedrigeren Risiko behaftet sind als solche, die Fischgerichte höchstens 1 Mal im Monat in ihre Nahrung einbezogen. Es handelte sich in diesem Zusammenhang um Dosen-Tunfisch und dunkel-fleischigen Fisch.
Dritter Befund:
Der Verzehr von Omega-6-Fettsäuren in Form von der Linolsäure verbindet sich mit erhöhtem Risiko, eine altersbedingte Makuladegeneration zu entwickeln. Allerdings wurde dieser Risikofaktor, gemessen an anderen untersuchten Faktoren, als geringfügig eingestuft. Mit Arachidonsäure ließ sich kein erhöhtes Risiko in Hinblick auf AMD-Krankheit feststellen.
Die Aussage der Studie bezieht sich schlussfolgernd auf die positive Wirkung von Omega-3-Fettsäuren: die DHA und EPA und bedeutet, dass wir in unserer Nahrung für ausreichend Lebensmittel sorgen sollen, die Quelle von Omega-3-Fettsäuren sind. Die bekannteste Quelle für diesen wertvollen Nährstoff sind Fische. Wir müssen allerdings im Hinterkopf behalten, dass Fische in heutigen Tagen sehr oft mit Schwermetallen kontaminiert sein können. Aus diesem Grund ist sehr viel Sorgfalt beim Fischkauf geboten und zugleich erhöhte Aufmerksamkeit für andere ausgezeichnete Quelle für Omega-3-Fette, welche Krillöl darstellt.
Quelle: http://www.pslgroup.com/dg/25df22.htm
Alle, die mehr zum Thema AMD erfahren möchten, können ein Angebot des Centrum für Integrative Medizin Speyer nutzen und an einem kostenlosen Informationsabend teilnehmen.
Der Referent, Dr. med. Rainer Mutschler, wird über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei AMD mit besonderer Berücksichtigung der Naturheilkunde-Verfahren vortragen und alle Fragen gerne beantworten.
Die Veranstaltung findet am 24.März (Donnerstag) in Schwetzingen im Palais Hirsch um 19:30 Uhr statt.