Archiv für Mai 2011


Des isch doch ganz easy, Babe: Die Leber

26. Mai 2011 - 21:37 Uhr

Die Leber ist für mich das faszinierendste Organ in unserem Körper. Sie ist so unglaublich vielseitig. Vor zwei Tagen hielt ich einen Vortrag über Anatomie für die energetische Praxis* und bekam danach das Kompliment: “Ihr Vortrag war spannend und hat mir viel gebracht, aber am schönsten fand ich, wie begeistert Sie über die Leber gesprochen haben. Ich habe noch nie erlebt, dass jemand eine Leber “cool” nennt.”

Mir war das gar nicht aufgefallen, aber es ist so: ich finde die Leber einfach cool. Jedes unserer Organe, der ganze Körper, ist ein Wunderwerk, aber die Leber ist für mich das spannendste, komplexeste – und, ehrlich gesagt, das unverständlichste Organ. Weil: jede Menge Chemie findet da statt. Und ich hatte in Chemie eine fette Fünf, die mich bis zum Schulabschluss begleitet hat.

Irgendwann in der zehnten Klasse bekamen wir einen neuen Mitschüler. Maurus war Schwabe reinsten Wassers, und da er neben mir saß, packte ihn schnell das Mitleid, als er meinen hilflosen Gesichtsausdruck im Chemieunterricht sah. Milde schüttelte er den Kopf und zückte den Kuli.

“Des isch doch ganz easy, Babe”, sagte er, mit der Engelsgeduld eines liebenden Vaters gegenüber seinem leicht zurückgebliebenen Kind. “Schau, des isch so.” Und unter seiner blauen Kulimine entstanden faszinierende Bilder von chemischen Verbindungen, die mich zwar bis  in meine Träume, aber leider nicht in die nächste Klassenarbeit begleiteten. Und so prangt auf meinem Schulabschlusszeugnis der 10. Klasse eine wunderschöne Fünf im Fach Chemie. (Im Abi, das ich Jahre später nachholte, gab es das Fach zum Glück nicht, da musste ich nur noch mit Mathe kämpfen.)

Die Leber ist das wichtigste Stoffwechselorgan unseres Körpers.



Sie filtert Schadstoffe aus dem Blut, wie Medikamente und Alkohol oder sonstige Gifte, die wir zu uns nehmen. Sie erhält den Zuckerspiegel im Blut – Zuckermangel kann schnell Schäden an den Gehirnzellen verursachen. Sie reguliert den Stoffwechsel von Spurenelementen und Vitaminen. Sie bildet in der Schwangerschaft das Blut des Fötus, sorgt dafür, dass bei Verletzungen unser Blut gerinnt und bildet Gallenflüssigkeit, die sie in der Gallenblase speichert, bis der Darm sie zur Verdauung braucht. Und das ist nur ein kleiner Teil der Aufgaben, die sie tagtäglich und Nacht für Nacht ununterbrochen erfüllt.

Ein unglaublich vielseitiger Job, oder? Aber am spannendsten finde ich: die Leber kann sich selbst regenerieren. Wenn nicht mehr als die Hälfte ihrer Masse beschädigt wird, wächst sie nach. Das kann kein anderes Organ. Das finde ich großartig.

Es macht mir Spaß und Freude, das alles in meiner Heilpraktiker-Ausbildung zu lernen. Trotzdem bleibt der biochemische Anteil für mich… abstrakt. “Die Leber bildet das Speicherkohlenhydrat Glykogen aus glukoplastischen Aminosäuren oder durch Abbau von Kohlenhydraten.” Verstehen Sie, was ich meine? Klar, ich kann das heute besser verstehen als damals in der Schule, aber… des isch doch ganz easy, Babe?
Ja nee, is klar.

Trotzdem oder gerade deswegen: die Leber ist großartig! Es steckt das Wort “Lebe” darin. Wie im Englischen, da heißt sie “Liver” und das Wort “live”, lebe, ist darin enthalten. Sie ist schwer zu erfassen, aber: sie ist toll.

(Für Raimund)

*Mein Buch zum Thema Anatomie für die energetische Praxis erscheint im Herbst 2011.

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Die nächsten Kurse in meiner Praxis

18. Mai 2011 - 11:58 Uhr

 

Wirbelsäulenbegradigung

Kursleiterin: Nicole Borheier

Termin: Donnerstag, 26. Mai

Zeit: 16.00  – 21.00

Gebühr: 155,00 Euro inkl. Schulungsmappe und Snacks

 

Reiki 1. Grad

Kursleiterin: Nicole Borheier

Termin: Sonntag, 29. Mai

Zeit: 11.00 – 17.00

Gebühr: 230,00 Euro (inkl. Schulungsmappe und Verpflegung)

 

Qi Gong für Anfänger

Kursleiter: Wolfgang Jährling, Bensheim

7 Abende, Gebühr: 65,00 Euro

Termine: jeweils Donnerstag,

7. Juli – 14. Juli – 21. Juli –  28. Juli – 11. August – 18. August – 25. August

Zeit: 19.00 – 20.15

 

Malen für die Seele (keine Vorkenntnisse erforderlich)

Kursleiterin: Sabine Feickert, Heuchelheim

Termin: Samstag, 25. Juni

Gebühr: 25,00 Euro

Zeit: 11.00 – 13.00

(Bei Buchung beider Kurse – Malen und Zeit für mich – gibt es einen Nachlass, Sie zahlen nur 70,00 Euro.)

 

Zeit für mich – Entspannung und Bewegung pur für Frauen

Kursleiterin: Sandra Jantzer, Bad Dürkheim

Termin: Samstag, 25. Juni

Gebühr: 50,00

Zeit: 14.00 – 18.00

(Bei Buchung beider Kurse – Malen und Zeit für mich – ist die Gebühr insgesamt 70,00 Euro.)

 

Anmeldung bei Nicole Borheier, Praxis für alternative Heilweisen im Schloss Herrnsheim

Tel: 06241 – 385 10 85 oder per mail: post@nicoleborheier.de

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Barfußwandern in Österreich: ich bilde aus

16. Mai 2011 - 09:00 Uhr

Im Juni halte ich einen Barfußwanderkurs in Österreich, im Nationalpark Nockberge (von den Einheimischen liebevoll Nocky Mountains genannt).

Die Ranger dort wollen ab Sommer auch Barfußwanderungen anbieten und haben angefragt, ob ich sie ausbilden würde. Natürlich habe ich gerne zugesagt – die Aufgabe ist vielseitig und der “Unterrichtsraum” fantastisch schön.

Der Park will zwei unterschiedliche Wanderungen anbieten, eine für Familien und eine nur für Erwachsene.

Wir werden auch den Theorieteil draußen abwickeln, trockenes Wetter vorausgesetzt. Die Natur ist einfach zu schön, um die Zeit im Seminarraum abzusitzen.

Norbert Bach wird den Tag fotografisch begleiten, ich berichte dann hier, was wir erlebt haben.

(Fotos: Nationalpark Nockberge)

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Über Glut und über Scherben

16. Mai 2011 - 08:33 Uhr

Vor kurzem habe ich ein Feuerlaufseminar besucht. Gewünscht hatte ich mir das schon lange und es war eine großartige und ganz neue Erfahrung.

Die Seminarleiterin hatte den Ablauf mit Meditationen und mentalem Durchgehen des Laufes vorbereitet. Übungen, die den Teilnehmern zeigen, dass das Unterbewusstsein mit Bildern arbeitet und dass jeder Mensch sich selbst innere Bilder erstellen kann. Diese Bilder können gerade in Situationen hilfreich sein, in denen man Mut und Kraft benötigt. Unsere Bilder an diesem Tag waren natürlich die vom eigenen erfolgreichen Lauf über das Feuer.

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Muttertag

5. Mai 2011 - 10:04 Uhr

Wer noch schnell etwas sucht: Gutscheine für Energiebehandlungen, einen Barfußkurs oder Geschenkartikel gibt es hier in meinem Shop – oder per Telefon und Mail:

06241 – 385 10 85 / post@nicoleborheier.de

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Kinder im Krankenhaus: die Wahrheit ist wichtig

5. Mai 2011 - 09:57 Uhr

“Tut die Untersuchung weh, Mama?” Eine heikle Frage – vor allem, wenn die Eltern wissen, dass die Antwort ehrlicherweise “Ja” lauten sollte.

Kinder im Krankenhaus sind ein besonders empfindsames Thema, schreibt das Magazin Focus. Während man einem Erwachsenen erklären kann, woher seine Krankheit kommt und warum die Operation sein muss, ist das für Kinder eine abstrakte Angelegenheit. Ihnen eine heile Welt vorzugaukeln, bringt nichts, wie der Kölner Kinderarzt Hans Jürgen Nentwich sagt. Er denkt, dass Kinder in die Behandlung einbezogen werden sollten – ihrem Alter gemäß. “Das gilt auch für den Umgang mit Schmerzen”, sagt er.

Das Royal Children’s Hospital im australischen Melbourne hat eine Studie dazu veröffentlicht. Sie haben Kinder befragt, denen ein Krankenhausaufenthalt bevorstand. Was wollten die Kinder dazu wissen? Vor allem die jüngeren Kinder fragten, wie der OP-Raum und das Krankenzimmer aussähen. Fast allen war es wichtig, Details über den Ablauf und die Dauer ihrer Behandlung zu erfahren. Hans Jürgen Nentwich erklärte, dass Eltern ihre Kinder auf bevorstehende Untersuchungen und Operationen mit entspannenden Übungen vorbereiten können, zum Beispiel Fantasiereisen oder Atemtechniken.

Die Webseite Eltern im Netz widmet dem Thema “Kind im Krankenhaus” einen ausführlichen Infobericht und betont, wie wichtig die Nähe der Eltern für das Kind ist. Wenn die Eltern keine Möglichkeit haben, im Krankenzimmer zu übernachten, sollten auf jeden Fall vertraute Gegenstände von zu Hause am Kinderbett sein. Neben dem obligatorischen Schmusetier und den liebsten Bilderbüchern können das Fotos von Eltern und Geschwistern sein oder ein Halstuch der Mutter.

Wichtig ist, das betonen Focus wie auch Eltern im Netz, die Vorbereitung des Kindes auf das Krankenhaus, mit ausführlichen Informationen und vor allem: Ehrlichkeit. Wer seinem Kind eine heile Welt vorgaukelt, die dann nicht wahr wird, verspielt eine Menge Vertrauen. Kinder nehmen es ernst, wenn sie belogen werden – gut gemeint ist nicht immer gut getan.

In solchen Fällen halte ich Reiki für ein sehr geeignetes Werkzeug. Das Praktische daran ist: man hat es immer dabei, es müssen keine Vorbereitungen getroffen werden und die Hände kann man bei jeder Gelegenheit auflegen. Selbst fünf Minuten zwischendurch bringen für ein Kind schon viel Beruhigung und Erleichterung. Es kann dabei auf dem Schoß sitzen und erfährt dadurch zusätzliche Geborgenheit.

 

 

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Vor dem Kernspin: Hunde knuddeln

2. Mai 2011 - 11:48 Uhr

Wer mit einem Hund schmust, bevor er in den Kernspintomographen muss, wird wesentlich ruhiger. Das haben Ärzte in den USA jetzt herausgefunden.

Die “Röhre” ist für viele Patienten ein Graus: das laute Wummern und Klacken und die Enge der Röhre bereiten ihnen Platzangst. Viele brauchen daher ein Beruhigungsmittel, weil durch die Unruhe sonst die Genauigkeit der Aufnahmen leidet. Rund 15 Prozent der Behandlungen müssen abgebrochen werden, weil die Angst der Patienten zu groß wird.

Jetzt haben Ärzte in New Jersey (USA) ein Experiment mit 28 Freiwilligen versucht: diese durften vor der Kernspintomographie 10 bis 15 Minuten mit einem Hund schmusen und spielen. Das Ergebnis war eindeutig: alle Teilnehmer sagten danach, dass sie weniger Angst verspürten und 27 konnten ihre Untersuchung in der Röhre ohne Zwischenfälle zu Ende bringen.

Die Probegruppe mit sechs Teilnehmern hatte keinen Hund zur Verfügung. Bei ihren war kein Unterschied festzustellen, die Angstwerte waren unverändert.

Die Ärzte sagten, die Kuschelzeit mit den Therapiehunden könne bedeuten, dass Patienten weniger oder gar keine Beruhigungsmittel mehr vor der Tomographie brauchten. Das könnte die Nebenwirkungen reduzieren und wesentlich mehr Patienten könnten die Untersuchung ganz abschließen, ohne Angstprobleme zu bekommen.

(Quelle: Focus)

Das ist eine großartige Sache, finde ich – nur dann problematisch, wenn jemand Angst vor Hunden hat oder allergisch auf Hundehaare ist. In solchen Fällen könnte Reiki oder eine ähnliche Entspannungsmethode hilfreich sein. Entweder die Patienten beherrschen es selbst, oder die Klinik stellt eine Person dafür zur Verfügung. Es sollte kein Problem sein, im Mitarbeiterteam jemanden in Reiki ausbilden zu lassen.

Ich selbst empfehle in meiner Praxis gerade den Klienten, die chronisch krank sind oder oft zu solchen Untersuchungen gehen müssen, selbst Reiki zu lernen. Das macht sie unabhängig und sie können sich vor solchen anstehenden Untersuchungen selbst beruhigen und Kraft geben.

Foto: Shila, fotografiert von Norbert Bach

 

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