Archiv für Juli 2011


Vormittagsangebot an Räumesucher: Schloss Herrnsheim

18. Juli 2011 - 13:22 Uhr

Derzeit kann ich meine Praxis im Schloß Herrnsheim erst ab mittags nutzen, da ich beruflich noch anderweitig gebunden bin.

Das ist schade für die wunderschönen Räume in diesem großartigen Ambiente des Schlosses und des englischen Landschaftsparks.

Daher habe ich mich entschlossen, die Praxis (Behandlungsraum, Seminarraum, Teeküche) vormittags  zur Nutzung anzubieten.

Vorstellen kann ich mir:  Massage, Yoga, Hypnose, Unterricht im Seminarraum – lassen Sie mich wissen, was Sie anbieten möchten.

Die Räume sind Montag bis Freitag bis 13 Uhr frei, Samstags nach Absprache – ich habe Samstags häufig Kurse und der Seminarraum wird gerne Samstag bis Sonntag von Firmen gebucht.

Sie können die Räume hier sehen: Praxis-Innenansichten

Kontakt:

Nicole Borheier

post@nicoleborheier.de

Telefon: 06241 – 385 10 85

Herrnsheimer Hauptstr. 1a

67550 Worms

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Die Zukunft des Heilpraktikerberufes in der EU

12. Juli 2011 - 11:24 Uhr

Vor ein paar Tagen hatte ich die vielen verschiedenen Heilpraktikerverbände angeschrieben und nachgefragt, wie es mit dem Heilpraktikerberuf in der Zukunft der EU aussieht. Der Grund für meine Anfrage ist ein persönlicher – langfristig möchten wir irgendwann mal nach Spanien oder Italien ziehen und ich würde dort meinen Beruf gerne weiter ausüben. Heilpraktiker werden ja zum Glück nicht mit 65 in Rente geschickt und ich fange gerade erst an mit meinem Traumberuf, da möchte ich nicht schon in 15 Jahren wieder aufhören müssen.

Dieter Siewertsen vom Verband Freie Heilpraktiker e.V. schrieb mir dazu:

Sehr geehrte Frau Borheier,

die EU-Gremien haben keine Kompetenz, in die nationale Gesundheitsgesetzgebung einzugreifen. Alle EU-Staaten haben bei der Abfassung der EU-Verträge darauf geachtet, daß ihnen diese Regelungshoheit nicht genommen werden kann. Aus diesem Grund sind alle Initiativen für oder gegen Heilpraktiker nicht über die EU regelbar, sondern könnten nur im einzelstaatlichen Verfahren über die jeweilige nationale Gesetzgebung erfolgen.

Die Heilpraktikerverbände sind mit dieser Situation durchaus zufrieden. Das Klima für die Schaffung eines zweiten Heilkundeberufes neben den Ärzten ist in den meisten EU-Staaten schlecht bis sehr schlecht. Die anderen Staaten können aber durch die Vertragssituation unser Privileg in Deutschland nicht abschaffen.

Eine Verlagerung der Gesundheitskompetenz auf die EU-Gremien würde in der Folge sehr schnell bedeuten, daß es uns Heilpraktiker in Deutschland so nicht mehr geben wird.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Siewertsen

Vorsitzender Freie Heilpraktiker e.V.

Danke schön nochmal, Herr Siewertsen!

Das ist einerseits sehr schade, denn damit werde ich im Ausland weiterhin nicht als Heilpraktikerin arbeiten können. Andererseits sehe ich die Problematik, dass die Bestimmungen – die für HPs eh schon sehr begrenzend sind – mit einer EU-Erweiterung sehr verwässert würden.

Also, schauen wir einfach mal, wie es in 15 Jahren aussieht, wenn der Herr Prinz und ich das offizielle Rentenalter erreicht haben. Bis dahin wird fröhlich hier weitergewerkelt.

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